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Zeitzeugen
berichten: Genauso, oder noch schlimmer – wie (unten,
gleich anschließend hierzu, in einem Artikel) von Dr.
Rosemarie Rose beschrieben wird – war es in dem @
http://www.hersbruck.de/stadtinfo/stadtteile.php?actionfiltered=weiher
erwähnten und
beschriebenen "Haus Weiher",
in Hersbruck, in dem, über einen Zeitraum von 1938
bis 1972 von der Bayrischen
Inneren Mission (Diakonischen Werke der Evangelischen Kirche in
Deutschland) (Diakonischen Werke der EKD), unter der Aufsicht der
Rummelsberger Anstalten, ein "Erziehungsheim
für ‛schwererziehbare’ Mädchen"
betrieben wurde.
>>>Ein
Bauernhof mit
einem Weiher war die Keimzelle dieses Weilers, der erstmals 1267
erwähnt wird. Da wird der Hof von Walter Schenk von Klingenburg
an die Grafen zu Wertheim und Hanau zu Lehen aufgetragen und 1305 an
das Kloster zu Engelthal verkauft. Im Salbuch des Klosters Engelthal
vom Jahre 1312 wird u.a. auch
ein Gut zu
Weiher genannt.
Im Jahre 1930
wurde in
einem der [zwei]
Bauernhöfe
ein zu den Rummelsberger
Anstalten gehörendes Heim "zur Heimat für obdachlose
Männer" gegründet.
1938
wurde das Haus
in ein
Heim für ‛schwererziehbare’
Mädchen
umgewidmet.
Seit
1972
ist es ein
Wohnheim mit Werkstätte für geistig Behinderte.
Ansonsten bestand der Ort aus insgesamt 8 landwirtschaftlichen
Anwesen und gehörte zur Gemeinde Ellenbach
bis zu deren Eingemeindung in die Stadt
Hersbruck im Jahre 1972. Im Jahre 1983 wies die
Stadtverwaltung Hersbruck hier preisgünstige Baugrundstücke
aus und es entstand eine architektonisch gut in die Landschaft
passende Siedlung aus 16 Wohngebäuden, die sich harmonisch dem
gewachsenen Ortskern anpassen. Für das Jahr 2003 ist die
Erweiterung der "Neuen Siedlung" geplant.<<<
FRAGE:
Was ging dort vor sich, ununterbrochen, über 34 Jahre hinweg,
während dieser Zeitspanne (1938
bis 1972)
(im Dritten Reich, sowohl wie in der Nachkriegszeit), während
der dieses "Haus
Weiher",
in Hersbruck, bei Nürnberg, von der Inneren Mission, bzw. den
Rummelsberger Anstalten, als "ein
Heim für ‛schwererziehbare’
Mädchen"
betrieben
wurde?
SIEGLINDE
ALEXANDER erzählt
in Vom
Feuer in die Hölle
- Meine
Jugendjahre im ‘Mädchenheim Weiher’ (1965-1968)
[eine
damalige Einrichtung der Rummelsberger Anstalten (Inneren Mission),
in Hersbruck, bei Nürnberg,
in Bayern]
@
http://www.emak.org/geschichten/vom_feuer_in_die_hoelle.htm
[während
welcher Zeit (1965-1968) sie
dort als Sieglinde WALTRAUD Jung bekannt war und dort zusammen mit 90 anderen gleichaltrigen Mädchen – die entweder der “Fürsorgeerziehung” (FE) oder der “Freiwillige Erziehungshilfe” (FEH) unterzogen wurden – eingesperrt war].
Desweiteren
wird geschildert: in einem Artikel von Dr.
Rosemarie Rose, Mitglied des
Stiftungsrates → MARIENSTIFT – EV.
LUTHERISCHE DIAKONISSENANSTALT,
Braunschweig → in der Braunschweiger
Hauszeitschrift des Marienstiftes "Doppelpunkt"
- Heft Nr. 3/2000, Seite 48-54. Aus
der Geschichte des Marienstiftes [und anderen solcher Einrichtungen -
"Heime
für ‛schwererziehbare’
Mädchen"
(wie,
z. B. auch verschiedene Einrichtungen der "Rummelsberger
Abstalten", bei Nürnberg, in Bayern)]: So, ungefähr,
sah es aus – über einen Zeitraum von zwischen 50 bis 70
Jahren – für ‘verwahrloste’ Mädchen unter
dem "Jugendwohlfahrtsgesetz" in allen deutschen
(Mädchen)Erziehungsanstalten / Mädchenheimen (ob
evangelisch-lutherisch oder katholisch ! ; alle waren mit
ententlohnten Arbeitssklaven betriebene "Wirtschaftsunternehemen"),
also auch in der Nachkriegszeit, im "Wirtschaftswunder
Westdeutschland" – "Wirtschaftswunder BRD".
Aufzufinden im Internet, unter anderem a. @
http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ 70_Jahre_evangelische_und_katholische_Maedchenerziehungsheime_in_Deutschland_No01.html
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