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Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)
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Intensive
Handarbeit im Moor in Anstalt
Freistatt, damals
— historische Bilder
— ( im Oktober 1993 umbenannt in Diakonie
Freistatt )
Virtueller
Rundgang durch das damalige Freistätter Wietingsmoor in
Niedersachsen – ein in 1899 in einem
Hochmoor im Hannoverschen gegründetes massives
Wirtschaftsunternehmen der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel,
dass seit 1901 bis Anfang der 1990er Jahre von Bethel zum Zwecke der
Torfgewinnung und Vermarktung mit unentlohnten Arbeitern betrieben
wurde (meistens mit Kindern, Jugendlichen, und jungen Erwachsenen, im
Alter von 14 bis 21 Jahren betrieben – und, wo Bethel, zu
Kriegszeiten, im 1. und 2. Weltkrieg, auch fremdländische
Zivilisten und Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter
eingesetzt hatte).
Browntorf, zu allen Zeiten der Torfgewinnung
in Anstalt Freistatt, war sehr begehrt als Düngungsmittel, und
wurde auch als Streutorf in Viehställen genutzt; und Schwarztorf
– damals als „schwarzes Gold“ bekannt – wurde
in vielen Gegenden weitgehend als Heizungs- und Brennmaterial, und
sogar in der Industrie und in der Stromerzeugung, verwertet.
Im
Wiesmoor, in Ostfriesland, zwischen Aurich und Wilhelmshaven, gab es
bis 1964, sogar ein Großkraftwerk das mit Schwarztorf betrieben
wurde.
Ein anderes von der Diakonie – Inneren Mission –
in Schleswig-Holstein mit Anstaltsinsassen betriebenes
Torfgewinnungsunternehmen, befand sich im Areal der Rickling-Kuhlen
Anstalten (Kreis Segeberg), mit dem Bethel und Freistatt (und der
damalige Leiter der Anstalt Freistatt im Wietingsmoor, Freiherr Emil
von Lepel, Leiter der Moorkommission – eine damalige
Einrichtung der Landwirtschaftskammer der Provinz Hannover),
historisch, – seit ca 1901 – immer in engster
Verbindungen standen.
Im Areal der Rickling-Kuhlen Anstalten
(Kreis Segeberg) in Schleswig-Holstein wurde auch später eines
der ersten „Arbeitszwangslager“ / „Konzentrationslager“
/ „Arbeitserziehungslager“, mit der offiziellen
Anschrift: „Landesverein für Innere Mission, Abteilung
Konzentrationslager Kuhlen“, errichtet (Juli 1933 –
geleitet von einem aus Österreich stammenden im Hamburger Raue
Haus ausgebildeten Diakon namens Othmar Walchensteiner,
seit 1925 getreuer Anhänger der NSDAP, der dort in diesem
Arbeitslager und in den anderen Anstaltseinrichtungen in
Rickling-Kuhlen auch für mehrere Jahre die „politische
Ausbildung“ leitete). In einem Artikel von Elisabeth
Höfel-Hielscher in der Süddeutsche Zeitung vom
0.9.01.2001 – betitled „Ein lange verdrängtes
Kapitel der Geschichte - Symbiose von Kreuz und Kakenkreuz“,
wo dieses Arbeitslager auch als „Das KZ der Kirche“
beschrieben wird – wird eingehend darüber, und auch über
die dortige Torfgewinnung, unter Einsatz von Fürsorge-Zöglingen
und Zwangsarbeitern, berichtet; wiedergegeben @
http://www.hagalil.com/archiv/2001/01/kreuz.htm.
Barracke des Konzentrationslager Rickling-Kuhlen im dortigen Moorgebiet - 1933
Über das
„Arbeitszwangslager“ / „Konzentrationslager“
/ „Arbeitserziehungslager“ im Areal der Rickling-Kuhlen
Anstalten (Kreis Segeberg) wurde am 15. Juli 1933 auf der Titelseite
der Samstagausgabe des Segeberger Kreis- und Tageblatt
berichtet: „Das Konzentrationslager in Rickling bietet
Raum für 60 und dazu mäßige Kost und
Kultivierungsarbeiten in Hülle und Fülle. Wir werden diese
Saböteure [sic] des Aufbaues volkswirtschaftlich
nützliche Arbeit verrichten lassen. Damit der Geist dabei nicht
verkümmert, wird ein langjähriger Parteigenosse
[Lager-Kommandant Diakon Othmar Walchensteiner]
nationalsozialistisches Gedankengut gratis reichen.“ Es war der
Presse im Dritten Reich anfangs – für mehrere Jahre –
weitgehend erlaubt über „Arbeitszwangslager“ /
„Konzentrationslager“ / „Arbeitserziehungslager“,
und deren Zweck – die Disziplinierung und Umerziehung
„Unangepaßter“ – zu berichten.
Über
ein anderes solches Wirschaftsunternehmen im Moor, ein
„Arbeitszwangslager“ / „Konzentrationslager“
/ „Arbeiterziehungslager“ Esterwegen – eines von
mehreren solcher Arbeitslager betrieben von der SA, der Gestapo und
der SS während der Macht der Nationalsozialisten – wird im
Internet @ http://www.nachbarn-in-europa.de/1998/ber4.htm,
wie folgt, berichtet:
»2. "Moor als Gefängnis"
1933-1945
Speziell im Zeitraum von
1933-45 stellt die Nutzung des Moores eine Besonderheit dar. Im
Dokumentations- und Informationszentrum in Papenburg erfuhren wir auf
eine sehr anschauliche Art und Weise Näheres über das
Konzentrationslager in Esterwegen und die damaligen Lebensbedingungen
im Moor. Aufgebaut im Jahre 1933 war dieses Konzentrationslager in
Esterwegen eines der ersten in Deutschland. Neben politischen
Häftlingen, wie Demokraten, Kommunisten und Pazifisten, gab es
auch Homosexuelle und Intellektuelle, die für die Kultivierung
des Moores eingesetzt wurden. Obwohl bereits zu diesem Zeitpunkt
schon fortgeschrittene technische Maschinen existierten, waren die
Häftlinge gezwungen, „Handarbeit“
zu verrichten. Sechs Tage wurde bei unzureichender
Ernährungslage hart gearbeitet. Strenge Regeln sorgten für
harte Bestrafungen. Jeglicher Kontakt zu Verwandten und Bekannten
wurde untersagt. Diese extremen Lebensbedingungen führten nicht
selten zu Selbstmorden.
Mit dem Ende des 2. Weltkrieges wurde
dieses Konzentrationslager 1945 geschlossen.«
Eine
weitere, kurze, Beschreibung von damaligem Arbeitszwang, in deutschen
Arbeitslagern, finden wir im Internet @
http://www.kirche-christen-juden.org/dokumentation/literatur/literatur2_2.html
»Bereits
wenige Wochen nach der sogenannten „Machtergreifung“ [in
1933] wurden in Hamburg von der Polizeibehörde
Konzentrationslager eingerichtet, so Wittmoor auf dem Gelände
einer Torfverwertungsfabrik und in den Gebäuden der
Straftanstalt Fuhlsbüttel.«
Eine weitere,
längere und sehr detailierte, Beschreibung von damaligem
Arbeitszwang, in deutschen Arbeitslagern – hier das Bremische
Teufelsmoor – finden wir im Internet @
http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Auszuege_vom_Wohlfahrtsblatt_Dez1938_re_Zwangsarbeit_im_Teufelsmoor.html
Eine
weitere, kurze, Beschreibung von damaligem Arbeitszwang, in deutschen
Arbeitslagern, finden wir im Internet @
http://www.gruene.at/gbw-vorarlberg/themen.php?tid=20510&wo=3&kat=demokratie&kid=846
»Der
Strafvollzug in der Deutschen Wehrmacht war berüchtigt:
KZ-ähnliche Straflager in den norddeutschen Mooren oder am
Eismeer, wo die Häftlinge unter ungünstigsten klimatischen
Bedingungen Torf stechen oder Straßen bauen mussten.«
Im
Dritten Reich gab es insgesamt ungefähr 36000
[sechsunddreissigtausend] Lager und Außenstellen –
„Arbeitszwangslager“ / „Konzentrationslager“
/ „Arbeitserziehungslager“ – einer oder anderer
Sorte, und jedes dieser Lager hatte seine eigenen Sklavenaufseher /
Menschenschinder, die alle nur zu bereit waren ihre Mitmenschen zu
quälen, zu schickanieren, und auszubeuten – ihnen
„Arbeitstherapie“
zukommen zu lassen. Viele dieser Aufseher waren ausgebildete Diakone.
Aber auch Diakonissen und Nonnen und Priester in Heimen,
Durchgangsstationen und Kinderfachabteilungen standen den Diakonen in
nichts nach. Nach dem Zusammenbruch natürlich gab es eine
Überfluss solcher Menschenschinder, und viele von ihnen bekamen
auch sofort einen Persilschein ausgestellt und durften an gleicher
oder anderer Stelle – mit kaum sich ändernden Methoden –
weiteragieren.
Eine weitere sehr eingehende Recherche zum
Thema „Arbeitserziehungslager“ finden wir in dem Sachbuch
von Grabiele Lotfi. Eine kurze Rezension darüber wird
presentiert im Internet @
http://www.vvn-bda-oberhausen.de/body_international.html:
»Gabriele
Lotfi
KZ der Gestapo
Arbeitserziehungslager
im Dritten Reich
Mit einem
Vorwort von Hans Mommsen
Die Geschichte der
nationalsozialistischen Arbeitserziehungslager ist bislang weitgehend
unerforscht geblieben. Das überrascht, wenn man bedenkt, daß
nicht nur ausländische Zwangsarbeiter, sondern in zunehmendem
Umfang auch deutsche Belegschaftsmitglieder mit diesem
Zwangsinstrument der Gestapo Bekanntschaft machen mußten.
Der
Autorin gelingt der Nachweis eines unbekannten Elements des
nationalsozialistischen Terrors: Neben dem KZ-System und der
ordentlichen Justiz gab es einen dritten Pfeiler der
NS-Unterdrückung: die Arbeitserziehungslager. Dieses
Haftlagersystem der Gestapo bildete einen zentralen Teil der
Unterdrückung in der deutschen Kriegswirtschaft. Entgegen dem
geläufigen Verständnis der Gestapo als Politischer Polizei
des Dritten Reichs erfolgten seit Beginn des Zweiten Weltkriegs rund
70 Prozent aller staatspolizeilichen Festnahmen aus unpolitischen
Gründen, nämlich wegen Verstößen gegen die
Disziplin am Arbeitsplatz. Die Gestapo verwandelte sich fast
vollständig von einer Institution zur Zerschlagung des
Politischen Widerstands in ein staatliches Instrument zur
Unterdrückung von Zivilarbeitern und Kriegsgefangenen. Dies war
nur möglich durch eine weitestgehende Integration der Gestapo in
die deutsche Gesellschaft. Die Gestapostellen richteten ihre
Arbeitserziehungslager nicht nur in enger Kooperation mit der
Privatwirtschaft, sondern auch mit Stadtverwaltungen und staatlichen
Fürsorgebehörden ein.
Gabriele Lotfi zeigt, >>daß
die Initiative zur Errichtung der Strafarbeitslager, die sich
schließlich über das gesamte Reichsgebiet verteilten, von
den Industrieunternehmen selbst ausging, die mit der aus ihrer Sicht
viel zu umständlich vorgehenden ordentlichen Justiz unzufrieden
waren.<<
452
Seiten
Deutsche Verlags-Anstalt
ISBN 3-421-05342-1«
Eine längere
Rezension zu dem Sachbuch von Gabriele Lotfi, KZ
der Gestapo – Arbeitserziehungslager im Dritten Reich,
von Silke Schneider, befindet sich @
http://www.querelles-net.de/2001-3/text20.htm
– Silke Schneider, Freie Universität Berlin,
F B Politik- und Sozialwissenschaften, Arbeitsbereich Historische
Grundlagen der Politik.«
Eine längere
Rezension zu dem Sachbuch von Gabriele Lotfi, KZ
der Gestapo – Arbeitserziehungslager im Dritten Reich,
von Mark Spoerer, befindet sich @
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezension/type=rezbuecher&id=284
– Dr Mark Spoerer, Universisät Hohenheim.«
Eine längere
Rezension zu dem Sachbuch von Gabriele Lotfi, KZ
der Gestapo – Arbeitserziehungslager im Dritten Reich,
von Michael Zimmermann, befindet sich @
http://www.geschichtskultur-ruhr.de/medien/rezension/zimmermann01-3.html
– Michael Zimmermann, Essen, In: Forum
Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, 2001, H. 1, S. 75 f.«
- Auszug
aus der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 26 unten:
-
»24.11.1899
Einweihung von Freistatt
(Moorkolonie) und Erziehungshaus Moorstatt; der erste
Hausvater der Kolonie ist Diakon Korte; der von Moorstatt Diakon
Landwehr; das pädagogische Vorbild für die
„Fürsorge-Erziehung“ ist die
Kadettenausbildung in Preußen. blaue Chronik,
Jubiläums-Broschüre 1974; Bericht Stege Archiv GE 33;
Augenschein der Kaserne in Berlin-Lichterfelde, frühere preuß.
Hauptkadettenanstalt in unmittelbarer Nachbarschaft des von
Bodelschwinghschen Gebäudes (heute Morgenländische
Frauenmission); zur Kadettenerziehung vgl. L. v. Wiese, Kindheit
1924; zur Orientierung daran: Göbel 189 ff«
-
Auszug aus
der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 40 oben:
»nach
1933 Pastor Paul Braune, führend in der
diakonischen Arbeit [von Bethel und der Inneren
Mission] tätig, befürwortet, „daß
die gesunden, wirklich arbeitsfähigen Leute, die
sich nachweislich auf den Landstraßen herumtreiben, durch
die Polizei den Konzentrationslagern zugeführt
werden“. Die Wanderführsorge zerfalle
in die „Asozialenfürsorge
mit polizeilichen Maßnahmen“ und
die „Aufnahme und Beherbergung ordentlicher
selbstzahlender Beschäftigter“. Er [Pastor
Paul Braune] war der Meinung, „daß sich
die Arbeiterkolonien durchaus zur Verfügung
stellen sollten für die
Aufnahme verhafteter Asozialer“ im
Rahmen der „männlichen
und weiblichen
Bewährungsfürsorge“
[Es wird hiermit deutlich klar, dass
Bethel und die Innere Mission sich von Anfang an um
die Zuführung von Zwangsarbeitern in ihre eigenen
Arbeiterkolonien und „Einrichtungen“
bemühten!]. Texttafel
Hist. Samml. Bethel; vgl Ayaß, S. 35; auch: Sondermann-Becker,
63.«
-
Auszug aus
der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 39 mitte:
»18.-23.9.1933
„Bettlerwoche“: Zehntausende
werden im gesamten Reich festgenommen;
durch den Eintritt in eine Arbeiterkolonie [wie z. B.
Freistatt / Heimstatt in Niedersachsen,
und Dornahof und Erlach in Würtemberg,
oder irgend eine andere der insgesamt 33 solcher Einrichtungen
der Inneren Mission, auch in anderen Provinzen in
Deutschland, wo man unentlohnte Arbeiter zur intensiven
„Handarbeit“ einsetzte]
konnte man sich der Festnahme entziehen [Es wird
hiermit deutlich klar, dass Bethel und die Innere Mission
sich von Anfang an um die Zuführung von Zwangsarbeitern
in ihre eigenen Arbeiterkolonien und „Einrichtungen“
bemühten!]. 100
Jahre, S. 87; Ayaß, S. 24«
-
Auszug aus
der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 40 mitte:
-
»1934-1941
in der Zeitschrift „Der Wanderer“ werden,
[ ― ] fußend auf den Schwarzen Listen der
Arbeiterkolonien [der Inneren Mission]
[ ― ], Fahndungsdaten von 1300 „Asozialen“
veröffentlicht, ab 1938 mit der
ausdrücklichen Aufforderung, sie in „Vorbeugehaft“,
d. h. KZs zu bringen [Es wird hiermit deutlich
klar, dass Bethel und die Innere Mission sich von
Anfang an um die Zuführung von Zwangsarbeitern in ihre
eigenen Arbeiterkolonien und „Einrichtungen“
bemühten!]. 100
Jahre, S. 98; vgl. Ayaß, S. 36 f, S. 156 f; Inf. Kiefel
16.2.98«
-
Auszüge
aus der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 41 oben:
»1935
Prof. Villinger [Chefarzt und leitender Psychiater] (Bethel)
veröffentlicht in der “Zeitschrift für
Kinderforschung” einen Aufsatz, demzufolge insgesamt 30%
der Fürsorge-Zöglinge
schwachsinnig (und damit zu
sterilisieren) seien; für Freistatt
und Eckardtsheim
[Teilanstalten Bethels] schätzt er 50%. In einem
Vortrag in Bad Pyrmont teilt er mit, daß vom 1.1.1934 bis zum
30.4.1935 von der Gesamtanstalt Bethel 512 Anträge auf
Unfruchtbarmachung gestellt worden seien; bis zum 4.5.1935 seien 400
Anträge gerichtlich entschieden. 19 Anträge seien
abgelehnt worden. Kopie des 1. Aufsatzes im Archiv vorhanden.
Kopie des Vortrages aus der „Zeitschrift für
psychische Hygiene“ ebenfalls vorhanden; zum Umfang der
Antragstellung in [der] F[ürsorge-Erziehung]
siehe Schreiben des Anstaltsleiters an Landrat in Diepholz v.
5.11.34 (in Faszikel Schrifverkehr. pers. P. Henke).«
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Auszüge
aus der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 33:
»1914-1918
(1. Weltkrieg) das Gesetz über den Belagerungszustand
erlaubt es den militärischen Generalkommandos, „Arbeitsscheue,
Saufbruder,
Stadtbummler und Landstreicher“
dem Arbeitszwang in Anstalten zu
unterwerfen. Landwehr, S.
89«
»1915-1918
[1. Weltkrieg] dient Heimstatt [im
Areal von Freistatt] als Gefangenenlager
für 100 russische Kriegsgefangene; zu diesem Zweck wurde um
Heimstatt ein Lagerzaun aus Stacheldraht gezogen; Wachpersonal waren
Armeeangehörige. Janssen 1931; Uchtmann, S. 29;
Foto-Archiv, Ordner 3«
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Auszug aus
der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 44 oben:
»1939-1945
[2. Weltkrieg] in Heimstatt [im
Areal von Freistatt] sind wieder
Kriegsgefangene
untergebracht; zunächst polnische, belgische und
französische, dann russische; sie wurden von den Stammlagern
Nienburg und Sandbostel, Kreis Bremerförde, als
Arbeitskommandos
auf Antrag zur Verfügung gestellt; der Arbeitslohn
wird den Stammlagern überwiesen.
Abrechnungsunterlagen im Archiv vorhanden; Kuczynski, Bd. 6, S. 344;
Gruppeninterview 8, S. 14«
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Auszug aus
der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 50 oben:
»9.4.1952
ein Erlaß des niedersächsischen
Kultusministeriums läßt
körperliche Züchtigung
in Erziehungsheimen nur noch in „besonderen
Ausnahmefällen“ zu. Archivunterlagen:
Strafbestimmungen 1954-1960 JU-57«
-
Auszug aus
der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 51 oben:
»1.3.1960
das Landesjugendamt
Hannover beanstandet die Verwendung anderer
Züchtigungsmittel
außer dem Rohrstock (Forkenstiel, Gabelstiel,
Torflatte, Pantoffel, Besenstiel). Strafakten JU-57«
-
Auszug aus
der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 51 oben:
»1.3.1960
in Absprache mit dem Landesjugendamt
Hannover besichtigt eine Gruppe von 21
Richtern und Staatsanwälten aus Niedersachsen die Anstalt
[Freistatt].
Mappe F[ürsorge] E[rziehung]
Hann[over] 1960 JU-59«
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Auszüge
aus der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 51 mitte:
»30.6.1961
[Das lang erwartete] Bundessozialhilfegesetz [und besonders §
73 Abs. 2 und 3] – auch „Bewahrungsgesetz“
oder „Bewahrungsregelung
des BSHG“ genannt – [vom 30.
Juni 1961 konnte endlich verkündet werden. Nach §
153 Abs. ! BSHG trat dieses epochale Sozialgesetzt am 1. Juni 1962
in Kraft.] Bartolomä, S. 410«
11.8.1961
[ ― ]
Jugendwohlfahrtsgesetz.
ebd.«
-
18.7.1967
― Das
zum ersten mal in Deutschland am 1. Mai 1961 verwirklichte und am 1.
Juni 1962 in Kraft tretende Bewahrungsgesetz wurde fünf Jahre
später vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig
― nicht
im Einklang mit dem Grundgesetz ―
erklärt. Urteil des
Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungswidrigkeit von § 73
Abs. 2 und 3 Bundessozialhilfegesetz vom 18. Juli 1967,
aufgeführt @
http://www.heimkinder-ueberlebende.org/1961_Bewahrungsgesetz_1918-1967_verfassungswidrig.html.
-
Auszüge
aus der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der
Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von
Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN
3-89728-027-2, S. 29 oben:
»nach
1902 [über die Schwerarbeit im Freistätter
Wietingsmoor wird berichtet] die Beschäftigung
hat den Charakter einer Arbeitstherapie.
[Prof.] Villinger [(Bethel)] 1937«
»1974
[ ― ] zum 75jährigen Jubiläum wird errechnet,
daß insgesamt 92716
[zweiundneunzigtausend-siebenhundertsechzehn]
[„]Betreute[“]
Anstalt Freistatt durchlaufen
haben. Bericht Lähnemann 1980«
»1.2.1902
[ ― ] Freistatt
wird Kirchengeinde der evangelischen-lutherischen Landeskirche
Hannover, hat aber bis 1985 keinen
eigenen Gemeindepastor. Jubiläums-Broschüre
1974; Auskunft Kämper 14.7.98« -
______________________________________________________
Quellen
und Literatur (erwähnt hier)
100
Jahre
Zentralverband Deutscher Arbeiterkolonien (Hrsg.): Ein
Jahrhundert Arbeiterkolonien. »Arbeit und Almosen« -
Hilfe für obdachlose Wanderarme 1884-1984. Bielefeld o.
J.
Ayaß
Ayaß, Wolfgang: »Asoziale«
im Nationalsozialismus. Suttgart 1995.
Bartolomäi
Bartolomäi,
Reihard (Hrsg.): Sozialpolitik nach 1945. Bonn-Bad Godesberg
1977.
blaue Chronik
Daten aus der
Bethel-Geschichte, zusammengetragen von Friedrich Spratte.
Hauptarchiv Bethel 1988/korrigiert 1990.
Göbel
Göbel,
Carl (Hrsg.): Im Dienst der Liebe. Erlebnisse aus der Arbeit der
Inneren Mission. Bethel 1907
Kuczynski
Kuczynski,
Jürgen: Geschichte der Lage der Arbeiter unter dem
Kapitalismus. Bd. 5: Weimarer Republik; Bd. 6: Faschismus; Bd. 7/I
und 7/II: Westdeutschland. Raubdruck o. O. o. J.
Landwehr
Landwehr,
Rolf u. a. (Hrsg.) Geschichte der Sozialarbeit. Weinheim u. a.
1983.
L. v. Wise, Kindheit
Wise, Leopold von:
Kindheit. Erinnerungen aus meinen Kadettenjahren. Hannover
1924.
______________________________________________________
-
Hier folgt ein Teilzitat
eines Luftpostbrief-Schreibens, vom Arbeitskreis Deutscher
Widerstand, 1933-1945, vom 1. April 2003, an Martin Mitchell in
Australien, den Betreiber der Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org,
worin von dem Absender die folgende Aussage über „Moorlager“
– und über ähnliche Arbeitsverhältnisse
in der Fürsorge-Erziehung der Nachkriegszeit –
gemacht wird:
»In Ihrem Brief [vom 13.02.2003] werfen
Sie viele Fragen auf, die ich nicht alle beantworten kann.
Unter
dem Begriff „Moorlager“ werden vor allem jene
Orte im Emsland (Niedersachsen) [schon um 1923 als
Strafgefangenlager gegründet] zusammengefasst, in denen zu
Beginn der NS-Zeit Konzentrationslager bestanden ( so z. B.
Börgermoor, Esterwegen [wo selbst Diakone – die sich
freiwillig zum Dienst gemeldet hatten – als
Wachpersonal eingesetzt wurden]) und die etwa ab 1936 der NS-Justiz,
während des Krieges auch der Wehrmachtsjustiz unterstellt waren
und als „Justiz-Strafgefangenenlager“ bezeichnet
wurden.
Zwangsarbeit verrichten mussten hier KZ-Häftlinge,
Justizstrafgefangene; von Militärgerichten Verurteilte,
Kriegsgefangene, teilweise auch zur Zwangsarbeit verschleppte
Zivilpersonen. [ . . . . . . . . . ]
Der zweite Komplex, den
Sie ansprechen, ist weniger gut erforscht. Hier geht es um
Zwangsarbeit, die „Fürsorge-Zöglinge“
verschiedener Anstalten verrichten mussten. Wenn ich Ihren Brief
richtig verstanden habe, mussten Sie selbst dieses Schicksal
erleiden. Bethel z. B. weigert sich bis heute, seine
Anstaltsgeschichte kritisch aufarbeiten zu lassen oder gar selbst
aufzuarbeiten. Zur „Fürsorge-Erziehung“ im
Nationalsozialismus gibt es einige wenige Untersuchungen, aus denen
deutlich wird, dass sich nach Kriegsende die Lebenssituation der
Heiminsassen kaum verbesserte. Das scheint bis in die 1960er,
1970er Jahre so gewesen zu sein.«
Siehe auch
MATTHIAS WILLING, Das Bewahrungsgesetz (1918-1967), Beiträge
zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts 42, Mohr Siebeck
2003, ISBN 3-16-148204-2.
Siehe auch ROBERT GELLATELY,
Backing Hitler – Consent & Coercion in Nazi Germany,
Oxford University Press 2001, ISBN 0-19-280291-7.
Siehe
auch die Übersetzung dieses Buches von ROBERT GELLATELY –
von Holger Fliessbach ins Deutsche – Hingeschaut und
weggesehen – Hitler und sein Volk, Deutscher
Taschenbuchverlag 2004, ISBN 3-423-3415-3X. Auch erhältlich
gebunden, IBSN 3-421-05582-3, von Deutsche Verlagsanstalt DVA,
München 2002; oder auch erhältlich (mit anderem Umschlag)
von der Bundeszentrale für politische Bildung, bpb,
Bestellnummer 1416.
Siehe auch RICHARD STEIGERMANN-GALL,
The Holy Reich – Nazi Conceptions of Christianity,
1919-1945,
Cambridge University Press 2003, ISBN
0-521-82371-4 hardback, ISBN 0-521-60352-8 paperback.
Siehe
auch ERNST KLEE, Die SA Jesu Christi – Die Kirche im Banne
Hitlers, Fischer Verlag 0000, ISBN 3-596-24409-9.
-
In
„Anstalt Freistatt“ im Wietingsmoor – heute
„Diakonie Freistatt“ genannt – unter allen
politischen Systemen – auch in der Bundesrepublik (für
mehr als vier Jahrzehnte lang nach dem 2. Weltkrieg!), war es
vielfach genau so wie überall schon hier beschrieben –
und,
in der Bundesrepublik, sogar, ohne
Gerichtsvollzug, und zuwider dem Grundgesetz !!!
-
Die
folgenden Auszüge sind entnommen worden von einer
unverschönerten Zusammenstellung der Geschichte der
„Anstalt
Freistatt“ –
zusammengestellt von Martin Mitchell in Australien – @
http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Die_wahre_Geschichte_der_damaligen_Anstalt_Freistatt.html
»Freistatt
… Torfwerk … selbsttragendes
Wirtschaftsunternehmen.
Freistatt: Die
Erziehungsarbeit an etwa 350 schwererziehbaren schulentlassenen
Jungen im Alter von 14 bis 20 Jahren geschieht in fünf
geschlossenen Heimen und einem offenen Heim. Im Vordergrund steht
eine straffe Arbeitserziehung. Die Jungen arbeiten in der
Landwirtschaft und in der Torfgewinnung. „Bete und Arbeite!“,
bezeichnet unser Erziehungsziel.
Torfarbeiten in den
Niedersächsischen Mooren: Die Beschäftigung der Leute ist
so schwer, so eintönig und so wenig poetisch wie die
Sklavenarbeit der Neger beim Diamantenwaschen in Brasilien.
Von
Anfang an standen so die sich von Jahr zu Jahr ständig
vergrößernde Landwirtschaft und das Moor mit dem Torfwerk
als größte Arbeitsstätte zur Verfügung. Im
Prospekt wurde von einer „Torfstreufabrik und
Preßtorffabrikation“ geschrieben, ein Hinweis darauf,
wie professional die Arbeit organisiert und betrieben wurde.
…
viele beschäftigungslose Jugendliche. Dadurch war die Land- und
Torfwirtschaft bestens mit [ unentlohnten ] Arbeitskräften
versorgt.
Die Leute mußten knechten, damit die Betriebe
aufrecht erhalten wurden.
Ein Advancement im eigentlichen
Sinne und eine Bezahlung gab es nicht. Die Arbeit selbst wurde zur
Ehre und zum Lohn. … Jahre lang [ arbeiten ], ohne je einen
Pfennig Lohn sein eigen zu nennen.«
Zu den damaligen
Schandtaten in Freistatt und deren Umfang wird heute
weiterhin von Bethel geschwiegen.
Stattdessen
steht heute auf Bethel-Werbeplakaten und Bethel-Reklametafeln
überall in Deutschland
„Die Würde des Menschen ist unantastbar …“
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Fotogalerie zwangarbeitender Jungens.
Zwangsverpflichtet im Vaterland!
"ZWANGSARBEIT" – "ARBEITSDIENST" – "ARBEITSTHERAPIE" – "KEIN PFENNIG JOBS"
– Fürsorgeerziehung, Jugendwohlfahrt und Arbeiterwohlfahrt und ihre Abarten
in der Geschichte Deutschlands
Damals war man erst volljährig mit 21 Jahren. Viele Jungens und Mädchen in konfessionellen Heimen in der Bundesrepublik Deutschland wurden auf diese und andere ähnliche Weise von den beiden deutschen Amtskirchen mit Billigung des Staates mindestens bis zu ihrer Volljährigkeit als "billige Arbeitskräfte" geknechtet und ausgebeutet. Und heute bekommen diese damaligen Kinder-Sklaven noch nicht einmal Rente für diese von ihnen von den Kirchen und vom Staat gestohlenen Jahre ihres Lebens. – Morally absolutely reprehensible, sowie auch damals schon völlig zuwider dem Grundgesetz! Aber weder die eine oder die andere der beiden deutschen Amtskirchen noch der Staat wollen diese Schandtaten heute sühnen.
Die Zölinge von Moorhof treten zur Arbeit an - ca 1914
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Torfbeförderung aus dem Moor mit Ochsen - ca 1915
Zöglinge beim Urbarmachen - ca 1915
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Torfstechen bei Hand. Brauntorf wird hier gestochen.
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Der heute 58-jährige australische Betreiber dieser Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org ist als jugendlicher Zwangsarbeiter im Moor, in “Anstalt Freistatt”, in drei dieser ersten vier Fotos abgebildet. Diese vier Fotos wurden aufgenommen im Bethel eigenen “Freistätter Wietingsmoor”, in Niedersachsen, Bundesrepublik Deutschland, im Jahre 1963.
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Sammeln und auf Förderband werfen von getrocknetem Schwarztorf.
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Umbauen zum Trocknen von gestochenen Schwarztorf.
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Klauben und aufbauen zum Trocknen von Schwarztorf in kleinen Türmen.
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Torfstechen bei gefrorenem Boden - Foto Nr. 1
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Torfstechen bei gefrorenem Boden - Foto Nr. 2
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FREISTATT - Essenausgabe in Bude im Moor
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FREISTATT - Torf-Mietenbau
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FREISTATT - Torfstapeln - Umbauen - Weisstorf
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FREISTATT in den 1960er Jahren - Aufstellen in Dreierreihe zum Appell
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Schleppen in Körben von getrocknetem Brauntorf zum großen Mietenbau.
(Foto aufgenommen ca 1932/1937).
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Umbau von getrockneten kleineren Torfstapeln in riesengroße Mieten.
(Foto aufgenommen Mitte der zwanziger Jahre).
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Antreten und abzählen. Arbeitskolonne vor dem Abmarsch zum täglichen Arbeitseinsatz im Moor.
(Foto aufgenommen während des Dritten Reiches oder irgendwann in den ersten Nachkriegsjahren.)
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Mittagspause der Moorarbeiter im Moor. Im Hintergrund die Kipploren zum Transport von Schwarztorf zum Torfwerk
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"Jahresfest 1949", 50jähriges Jubiläum von Anstalt Freistatt. Abmarsch der Fürsorgezöglinge von der Anstaltskirche nach dem obligatorischen sonntäglichen "Gottesdienst".
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Jugendliche Moorarbeiter mit ihren Torfstechwerkzeugen marschieren über die Wiesen ins Moor.
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Torfstechen bei Hand. Brauntorf wird hier gestochen.
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Jungens beim Strassenbau für die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, bei Bielefeld, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland, in den 1950er / 1960er Jahren. Strassenbau ohne Maschinen !
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Archiv Diakonie-Freistatt - Die meisten Akten von Zöglingen sind in Freistatt noch vorhanden.
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Archiv Diakonie-Freistatt - Ältere Akten von damalagen Zöglingen sind in Freistatt auch noch vorhanden.
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Jungens beim Torfstechen – zwangsverpflichtet beim "Arbeitsdienst" in Wietmarschen, Emsland. Im Jahre 1937 wurde im Moor (d. h., in einem Hochmoor im Emsland namens Wietmarschen – heute Gemeinde Wietmarschen, Ortsteil Füchtenfeld, Kreis Grafschaft Bentheim) ein Reichsarbeitsdienstlager zum Zwecke der Kultivierung des Moores errichtet. Es sollten dort ca. 10.000 junge Arbeitsdienstler und 11.000 Strafgefangene untergebracht werden.
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Moorarbeit in einem der Emslandlager - 1937
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Zwangsarbeiter marschieren unter Bewachung ins Moor – ca 1938 Meppen / Freren / Lingen / Maiburg
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Frauen/Mädchen mit Loren im Moor, SS-Propagandaalbum
[ Uckermark (1 km entfernt vom KZ Ravensbrück) war ein Konzentrationslager speziell für Mädchen im Alter von 16-21 Jahren; aber sogar Mädchen ab 8 Jahren wurden dort gefangen gehalten und geknechtet. ]
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„...diese Sandhügel in der Heide mußten wir abtragen
mit großen Loren - volladen. Dann waren
Schienen gelegt, runter zum Moor. Da wurde dann
der Sand reingeschüttet. So haben wir dann das
Moor urbar gemacht. Wir arbeiteten nur in Holzpantinen,
Schuhe gab es nicht. Meine Füße sind
heute noch ... vernarbt davon. Wir haben ja durch
die Holzpantinen enorme Blasen gekriegt - dann
verunreinigt, so daß das wochenlang eiterte. (...) Da
gab es nur Papierverband, so daß das teilweise
Monate dauerte, bis das verheilt war. (...) Ja also,
ich habe hauptsächlich diese Loren mit vollgeschüttet
und runtertransportiert zum Moor. Ich kann es nicht
mehr sagen, aber es mußte ein bestimmtes Pensum
erfüllt werden, soundsoviel Loren pro Tag. Wir durften
auch nicht bummeln oder die Latschen ausziehen,
wenn wir nicht mehr laufen konnten. Die Loren
wurden nur mit einem Knüppel abgebremst. Da ist
auch manches passiert, wenn der Knüppel abrutschte
und ein Mädel mit der Hand reinkam, in die Räder“
(Guse/Kohrs, 1985, S. 271, Gespräch mit M.S.)
Quelle des Fotos:
SS-Propagandaalbum des FKL Ravensbrück
Sammlungen der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
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Diese Fotogalerie wird demnächst erweitert werden
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Weitere Fotos auf der Webseite von Peter Wensierski @ http://www.schlaege.com/html/freistatt_fotos.html
[ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 12. April 2005 ]
Subindex Nr. 1
Ehemalige Heimkinder wollen nicht mit anderen verwechselt werden. Sie haben ihre eigene Webseite: Heimkinder-Ueberlebende.org @ www.heimkinder-Ueberlebende.org
Martin Mitchell – Fotos aus seiner Kindheit und Jugendzeit (chronologisch arrangiert – 1946-1964 – von unten aufwärts)
Die Leidensgeschichte des damalig staatenlosen Jugendlichen Martin Mitchell in westdeutscher “Fürsorgeerziehung” in den 1960er Jahren, geschildert und belegt an Hand von aktuellen Schriftstücken aus der “Fürsorgeerziehungsakte” damalig geführt von der Anstaltsleitung der Betheler Zweiganstalten Freistatt – Anstalt Freistatt im Wietingsmoor (Kreis Diepholz, Niedersachsen) – Teilanstalt der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel (bei Bielefeld, Nordrhein-Westfalen). ( Akte erhalten in Australien am 16. Mai 2006. )
Intensive Handarbeit im Moor in Anstalt Freistatt, damals – historische Bilder – ( im Oktober 1993 umbenannt in Diakonie Freistatt). Virtueller Rundgang durch das damalige Freistätter Wietingsmoor in Niedersachsen
Fürsorgeerziehung im Nationalsozialismus –"Bewahrung" und "erbbiologische Aussiebung" von Fürsorgezöglingen. Vermächtnis und Auswirkungen dieser Ideologien im Nachkriegsdeutschland und in der Bundesrepublik (1945 - 1985)
Fürsorgeerziehung im Dritten Reich – Werner Villinger, Chefarzt von Bethel, und seine Ideologien und Karriere in der Jugendfürsorge und Jugendpsychiatrie auch in West-Deutschland, nach 1945.
Ein weiterer Beweis für das was den Mächtigen weiterhin in Deutschland wichtig war sofort nach dem zweiten Weltkrieg, und ihnen auch weitergehend wichtig war in der Bundesrepublik Deutschland, nach 1949, besonders in der Fürsorgeerziehung. Ein Beispiel für die Kontinuität in der Sozialfürsorge: Helene Wessel
Zwangsverpflichtet im Vaterland! "ZWANGSARBEIT" – "ARBEITSDIENST" – "ARBEITSTHERAPIE" – "KEIN PFENNIG JOBS" – Fürsorgeerziehung, Jugendwohlfahrt und Arbeiterwohlfahrt und ihre Abarten in der Geschichte Deutschlands – hier ein Beispiel aus dem Dritten Reich – und ein Moor,Torfabbau und anstaltseigenes Torfwerk gehörten auch hier wieder mit dazu.
Geschlossene Unterbringung. Die Geschichte des geschlossenen Mädchenheims Feuerbergstraße in Hamburg-Altona. Fürsorgeerziehung unter dem Jugendwohlfahrtsgesetz: Weimarer Republik. Drittes Reich. Bundesrepublik (BRD).
Kinder und Jugendliche als Opfer in 'Erziehungsheimen' / Arbeitserziehungslagern / Arbeitszwangslagern
Damalige Erziehungsanstalten gleicher Art wie jahrzehntelang in Westdeutschland betrieben wurden, existierten auch in der Bundesrepublik Österreich. Ein Betroffener aus Österreich meldet sich zu Wort.
Die bisher verdrängte Geschichte der Heimerziehung in der Republik Österreich - Schwarze Pädagogik der Nachkriegszeit, genauso wie in der Bundesrepublik Deutschland. WANDERAUSSTELLUNG zur Geschichte der Heimerziehung in Österreich - Nachkriegszeit. Ein Heim Namens "WEGSCHEID", in Linz, Öber-Osterreich, wird vorgestellt: Ausstellungskatalogue: Michael John / Wolfgang Reder, "Wegscheid. Von der Korrektionsbaracke zur sozialpädagogischen Institution", Linz 2006, ISBN-10: 3-200-00657-9.
“Der unwerte Schatz” – Roman einer Kindheit – Vernichtung ‘unwerten’ Lebens. Roman von Tino Hemmann, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2005 – ISBN 3-938288-41-8
DVD 112 / 2005: "LEBENSUNWERT – Paul Brune – NS-Psychiatrie und ihre Folgen ca. 45 Min. Film plus 15 Min. ergänzendes Material – erhältlich vom Medienshop des Westfälischen Landesmedienzentrum – Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster.
Lebenswert – Lebensunwert – ERNST KLEE : "Deutsche Medizin im Dritten Reich" S. Fischer Verlag Frankfurt/M., Oktober 2001, ISBN 3-10-039310-4416. Rezension von dem Soziologen Dr. Robert Krieg (geb. 1949) selbst Autor und Regisseur:
Schutzbefohlene Heimkinder / Insassen Hinter Mauern : Ein Fallbeispiel – Der Leidensweg des Paul Brune
Paul Brune – Fallbeispiel – „Lebensunwert“ – Filmbiographie über die langen Schatten der Psychiatrie des 'Dritten Reiches', aber auch ihre dunkle Kontinuität in der Bundesrepublik bis fast in die Gegenwart – konzentriert sich hier auf die Situation in Einrichtungen der Provinz Westfalen in der Trägerschaft des Provinzialverbandes, Vorläufer des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
Paul Brune – “Lebensunwert” – Und wer sonst noch? – Eine späte Entschuldigung! NS-Ideologie im Dritten Reich und ihre Folgen – auch noch für lange Zeit danach. Beiträge, Erklärungen und Korrespondenz zu diesen Themen – aus dem Jahre 2003.
Gott und die Welt. - Einzelhaft und Zwangsarbeit – Fürsorgeerziehung in Deutschland [BRD] [50er, 60er, 70er und 80er Jahre] – im WDR Fernsehen, Sonntag 11.09.2005 um 16:25; Wiederholung, Dienstag 13.09.2005 um 10:15, (Länge 30 Min.).
WDR FERNSEHEN – Dokumention: "Lebensunwert" – Der Weg des Paul Brune
Zum Thema Antifaschismus: »Lebensunwert? - NS-Psychiatrie, Zwangssterilisierung und Widerstand« - Irrsinnige Ideology und ihre Langzeit Folgen im Nachkriegsdeutschland. - Herausgeber dieses Sachbuches, erstveröffentlicht in 2007, ist der Freundeskreis Paul Wulf. Erschienen im Graswurzel Verlag. ISBN 3-939045-05-5.
Ein VORWORT von Journalist, Filmmacher und Autor Robert Krieg zum Sachbuch »Lebensunwert? - NS-Psychiatrie, Zwangssterilisierung und Widerstand«
[ Heimerziehung – Zöglinge - Heimkinder ] Zwischen Disziplinierung und Integration – Westfälisches Institute für Regionalgeschichte – Landschaftsverband Westfalen-Lippe Münster – FORSCHUNGEN ZUR REGIONALGESCHICHTE – Markus Köster und Thomas Küster (Hg.) [ Anstaltserziehung – Fürsorgeerziehung – Weimarer Republik – Drittes Reich – Bundesrepublik ]
Dipl.-Päd. Wolfram Schäfer, Institut für Erziehungswissenschaft, Philipps-Universität Marburg: Fürsorgeerziehung und Jugendpsychiatrie im Nationalsozialismus Die erbbiologisch begründete Forderung nach der »Aussonderung Unerziehbarer« aus der Fürsorgeerziehung war von den führenden Vertretern der deutschen Jugendpsychiatrie bruchlos aus der Weimarer Republik über die NS-Diktatur in die Bundesrepublik tradiert worden. Die Auswirkungen auf die Gestaltung der Heimerziehung in der jungen Demokratie waren bekanntermaßen fatal.
Sieglinde WALTRAUD Jung’s Leidensgeschichte als Gefangene und unentlohnter Arbeitssklave der Rummelsberger Anstalten, im "Haus Weiher" (1965-1968) – (zugehörend zur Bayrischen Inneren Mission) – "Heim für 'schwererziehbare' Mädchen" – "Mädchenheim Weiher" (1938-1972) in Hersbruck, bei Nürnberg, eine Zweigstelle der Rummelsberger Anstalten, in Bayern, Bundesrepublik Deutschland – "Wirtschaftsunternehmen" im "Wirtschaftswunder BRD".
Ehemalige Heimkinder schildern »Schwere Schicksale im Bundestag«, Berichtet im Der Westen (Das Portal der WAZ Mediengruppe), 16.11.2007. Sabine Nölke: Der Petitionsausschuss des Bundestags befaßte sich erstmals im Dezember 2006 mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder.
»Die weggesperrten Kinder der Nachkriegszeit.« »Heimzöglinge der 50er und 60er Jahre haben ihr Schweigen gebrochen - Jetzt fordern sie eine Entschädigung.« Jürgen Potthoff berichtet im Der Westen (Das Portal der WAZ Mediengruppe), 20.11.2007.
Regina Eppert (Regina Page) mit Peter Wensierski vom SPIEGEL berichten über, und diskutieren, die damalige Heimerziehung der Nachkriegszeit (ca 1945-1979) in ihren Sachbüchern "Schläge im Namen der Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik" und "Der Alptraum meiner Kindheit und Jugend – Zwangseinweisung in deutsche Erziehungsheime" Berichtet @ westline – in Westfälische Nachrichten – 20. Oktober 2006, in einem Artikel mit der Überschrift "Lachen und Weinen strengstens verboten".
"Mädchenknast" – Dortmunder Vincenzheim – September 1977 – auch hier werden Heimkinder weitergehend gefangen gehalten und als unentlohnte Arbeitskräfte – Zwangsarbeiter – von der Katholischen Kirche von Deutschland ausgebeutet – hier in einer Waschanstalt / Großwäscherei der Paderborner Vinzentinerinnen.
Das damalige Vincenzheim (für Mädchen) - die heutige Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung "Vincenzheim Ausbildungsstätte" - in Dortmund lehnt den Vorwurf von damaligen Misshandlungen gegen ihre jugendlichen Heim-Insassen ab. Und auch Theo Breul, Abteilungsleiter beim Caritas-Verband in Paderborn, was das Salvator-Jugendheim in Hövelhof - das damalige Salvator-Kollege (für Jungens) - betrifft, weist alle Vorwürfe zurück.
Bundesrepublik Deutschland: Kinder alleinerziehenden Müttern entrissen und in konfessionelle Heime gesperrt, um christlich erzogen zu werden. Heimkinder wegen läppischer „Vergehen“ – nur bei Hinreichung einmal täglich von Wasser und Brot – in Isolationshaft gesperrt. Heimkinder-Ueberlebende überall in der Bundesrepublik Deutschland berichten von jahrelanger unentlohnter „Zwangsarbeit“ und schwerwiegenden Misshandlungen und Entwürdigungen – und sind noch heute davon traumatisiert.
Heimkinder-Überlebende brechen ihr Schweigen: Schläge und Quälereien von Kindern und Jugendlichen - "Unglaublich. " - "Niemand hat etwas davon gewußt." "Es kann doch nicht möglich sein. " - "Niemand [von den Heim-Insassen] hat sich beschwert. " - Es habe "allerdings keine regelmäßigen Kontrollen gegeben. " - Heute wird von den Verantwortlichen nur geleugnet, bagatellisiert, oder einfach völlig geschwiegen.
„Moorhof zur Hölle“ – Freistatt im Wietingsmoor in den 50er Jahren. Opfer über die damaligen Methoden in dieser Anstalt; berichtet mit Hilfe eines Zeitungsartikels der am 13.5.1999 im Weser-Kurier veröffentlicht wurde – das Jahr des 100. Jubiläumsfestes der Diakonie Freistatt.
Die wahre Geschichte der damaligen ANSTALT FREISTATT aufgedeckt und erstmalig im Internet veröffentlicht! ANSTALT FREISTATT, Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, ein privat-kirchliches Wirtschaftsunternehmen und Moorlager Arbeitserziehungslager / Arbeitszwangslager der Diakonie (1899-1991), das noch jahrzehntelang nach dem Zweiten Welt Krieg in der Bundesrepublik Deutschland angewendet wurde, wo 14 bis 21 Jahre alte “schwererziehbare” jugendliche deutsche Zwangsarbeiter systematisch getrimmt und auf das Schlimmste misshandelt wurden.
Das Wirtschaftsunternehmen der Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, im Areal der ANSTALT FREISTATT, im Hannoverschen, in der Bundesrepublik Deutschland, und dessen jugendlichen deutschen Zwangsarbeiter, im Vergleich zu den jugendlichen – und auch älteren – deutschen Zwangsarbeitern im BREMISCHEN TEUFELSMOOR, ein Wirschaftsunternehmen der „Turba“ Torfindustrie G.m.b.H, im Dritten Reich. Was war der Unterschied? Das ersterwähnte wurde (von 1899-1991) von der Diakonie betrieben, das andere (von 1934-1945) vom Staat.
Freistatt – Wirtschaftsunternehmen – Teil I Freistatt – Anstalt Freistatt – Diakonische Heime Freistatt – Diakonie Freistatt – Freistatt im Wietingsmoor – Betheler Zweiganstalten im Wietingsmoor – Arbeiterkolonie Freistatt – Arbeitsdienstlager Freistatt – Moorkolonie Freistatt – “Zwangsarbeitslager Freistatt” Was entspricht der Wahrheit, und was nicht?
Freistatt – Wirtschaftsunternehmen – Teil II Zweimalige Flucht eines jugendlichen Zwangsarbeiters aus Freistatt im Wietingsmoor HOLZNER, MICHAEL – TREIBJAGD – Die Geschichte des Benjamin Holberg – ein auf Fakten bassierender Roman über die Fürsorgeerziehung und ihre Folgen in der Bundesrepublik Deutschland. AUSZÜGE.
Tatorte schwerwiegender Misshandlung von Kindern und Jugendlichen im Bethel eigenen Freistatt im Wietingsmoor: Deckertau, Haus Neuwerk, Heimstatt, Moorburg, Moorhof, Moorhort, Moorpenison, Moorstatt, Wegwende, und Wietingshof.
Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor – Erziehungsziel “Arbeite und Bete!” – Stellungnahme dazu eines weiteren Betroffenen, Peter Remmers (vom 12.01.2006): “Freistätter Hölle!” – “Das Moor ist die Hölle!” – Fünf Jahre hatte er dort verbringen müssen! –
Mail (vom 16.02.2006) des heutigen Geschäftsführers der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick, an den ehemaligen Freistatt Insassen, Peter Remmers, worin der Herr Pastor die Ehrlichkeit des ehemaligen Zöglings in Frage stellt..
Ehemaliger Freistatt Insasse, Peter Remmers, am 16.02.2006, antwortete dem heutigen Geschäftsführer der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick, auf dessen Anschuldigungen, vom 18.02.2006..
6. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geschäftsführer Diakonie Freistatt, vom 04.03.2006 − in EVANGELISCHE WOCHENZEITUNG FÜR WESTFALEN UND LIPPE: UK "Unsere Kirche" − folgend der Veröffentlichung des Buches "Schläge im Namen des Herrn".
Der heute 61-jährige ehemalige Fürsorgezögling Willi Komnick erstmalig nach 40 Jahren, am 5. Mai 2006, besucht die heutige Diakonie Freistatt – damalige Anstalt Freistatt im Wietingsmoor, gelegen in einem riesigen Hochmoorgebiet zwischen Diepholz und Sulingen im Hannoverschen, in Niedersachsen – ein Ableger der „v. BodelschwinghschenAnstalten“ Bethel, bei Bielefeld, in Nordrhein-Westfalen – wo die damaligen jugendlichen Insassen systematisch misshandelt und ausgebeutet worden waren.
Warum habt ihr mich geschlagen?, fragen heute die ehemaligen Insassen, die damals in Anstalt Freistatt im Wietingsmoor, einem riesigen Hochmoorgebiet zwischen Diepholz und Sulingen im Hannoverschen, in Niedersachsen – einem Ableger der „v. BodelschwinghschenAnstalten“ Bethel, bei Bielefeld, in Nordrhein-Westfalen – systematisch misshandelt und ausgebeutet worden waren.
Während sich die Bundesrepublik Deutschland im Wirtschaftswunder befand, und begann Goldbarren in Manhatten Banken zu stapeln, wurden Kinder und Jugendliche im ganzen Land in Heimen und Anstalten meistens kirchlicher Trägerschaft auf das Schlimmste misshandelt, geknechtet und ausgebeutet, und dort nicht nur um ihre Kindheit und Jugendzeit gebracht, aber dort auch um ihre Löhne und ihre ihnen später zustehenden Rentenanteile betrogen.
Ehemaliges Heimkind Wolfgang Rosenkötter erzählt seine Geschichte: "Mein erster Tag in Freistatt" - [ Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt ] -
im SOZIALEXTRA. Zeitschrift für Soziale Arbeit und Sozialpolitik. Dezember 2006 (Seite 18). Auch im "SWR2Eckpunkt" hat Wolfgang Rosenkötter schon am 26. September 2006
unter dem Titel "Ich habe nur Angst gehabt" von seinen Erfahrungen berichtet. "Mein erster Tag in Freistatt" veröffentlicht auch auf dieser Webseite: Heimkinder-
ueberlebende.org mit freundlicher Erlaubnis von dem Autor,
Wolfgang Rosenkötter.
Im Heim [ Anstalt Freistatt in den 70er Jahren ]: Gewalt und Zwang weitergehend auf der Tagesordnung. Schwerarbeit ohne Entlohnung in Bethel eigenen Betrieben fortgesetzt. Verpachtung der Zöglinge auch an umliegende Bauerhöfe ohne dass ihrerseits, oder von Seiten der Mutter-Anstalt Bethel, Sozialversicherungsabgaben entrichtet werden.
Die schreckliche Seite der Kirche - SPIEGEL ARTIKEL vom 19.5.2003 - KIRCHE Unbarmherzige Schwestern
Schikanen überall, auch beim "Reichsarbeitsdienst" (RAD) 1940: Erfahrungsbericht eines Reicharbeitsdienstlers, Werner Mork (*1921), aus Kronach, aufgezeichnet Juli 2004
[ Nationalsozialistische Ideologie als Hilfe zur Erziehung – der Anfang des Endes. ]
Von der Fürsorgeerziehung zur Kinder- und Jugendhilfe. Vom Jugendwohlfahrtsgesetz zum Kinder- und Jugendhilfegesetz. Historischer Wandel der Hilfe zur Erziehung
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