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Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges “Heimkind” in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)
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Das
damalige Vincenzheim (für Mädchen) – die heutige
Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung "Vincenzheim
Ausbildungsstätte" – in Dortmund lehnt den Vorwurf
von damaligen Misshandlungen gegen ihre jugendlichen Heim-Insassen
ab. Und auch Theo Breul, Abteilungsleiter beim Caritas-Verband in
Paderborn, was das Salvator-Jugendheim in Hövelhof – das
damalige Salvator-Kollege (für Jungens) – betrifft, weist
alle Vorwürfe zurück.
Heute
wird von den Verantwortlichen nur geleugnet, bagatellisiert, oder
einfach völlig geschwiegen.
PADERBORN:
Heime setzen sich zur Wehr
29.05.2003
Misshandlungsvorwurf
zurückgewiesen
Paderborn
(lnw/spar). Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung "Vincenzheim
Ausbildungsstätte" in Dortmund hat einen Bericht des
Magazins Spiegel über Misshandlungen von Jugendlichen in den
60er Jahren zurückgewiesen. "Die Sichtweise ist eindeutig
gefärbt durch einige Ehemalige. Damit wird man den Heimen nicht
gerecht", sagte der Erziehungsleiter der katholischen
Einrichtung, Dirk Kunert.
Der
Spiegel schrieb von Misshandlungen tausender Jugendlicher in
kirchlichen Erziehungsheimen in den 50er und 60er Jahren durch
Priester und Nonnen. Der Artikel nennt unter anderem die Dortmunder
Einrichtung, die damals von Paderborner Vincentinerinnen geführt
wurde. "Dazu nehmen wir keine Stellung", sagte Schwester
Gabriele Pieper von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom
Heiligen Vincenz von Paul in Paderborn.
Jugendliche
wurden dem Bericht zufolge in der Wäscherei und Schneiderei des
Heimes unentgeltlich bis zu zehn Stunden am Tag eingesetzt. Schon bei
geringen Verfehlungen habe es nach Angaben einer ehemaligen
Bewohnerin Schläge oder andere Bestrafungen gegeben, schrieb das
Magazin. "Bei den Schlägen kann ich mir nicht vorstellen,
dass das an der Tagesordnung war", sagt Kunert.
Das
verbiete das christliche Weltbild. Zu den Arbeitseinsätzen der
Jugendlichen meint er: "Die Jugendlichen waren keine
Sklavenarbeiter, sondern haben normal gearbeitet und sind dafür
auch bezahlt worden." Allerdings habe es die Auflage der
Landesjugendämter gegeben, dass Eltern und Jugendliche sich auch
an den Kosten der Heimunterbringung beteiligen.
Insgesamt
habe er seine Zweifel, "dass die Aussagen der zitierten Personen
für die Behandlung aller ehemaligen Heiminsassen zutreffen".
Auch
das Salvator-Jugendheim in Hövelhof, in dem heute noch 90
Jugendliche im Alter von 14 bis 27 Jahren leben, wird in dem
Spiegel-Artikel negativ erwähnt. So soll dem ehemaligen Heimkind
Gerald H. die Einsicht in seine Akte verwehrt worden sein. "Wir
haben Herrn H. am 12. Mai eine komplette Kopie seiner Akte persönlich
ausgehändigt", beteuert Theo Breul, Abteilungsleiter beim
Caritas-Verband in Paderborn. Originale von Briefen, von denen H.
behaupte, sie seien ihm vorenthalten worden, seien nicht bei der Akte
gewesen. Und auch der Bunker, in den H. nach seiner Aussage gesperrt
wurde, gebe es nicht.
BILD: Fiktion: In
dem amerikanischen Spielfilm "So ein Satansbraten" dient
der kleine Flegel als Vorlage zum Lachen. Die erziehenden
Ordensfrauen setzen sich zur Wehr. FOTO: RTL
Herkunft des Artikels und Copyright dem hiesigen Betreiber und Redakteur bisher unbekannt.
Enthoben
vom Internet von der Webseite Vaeter-Aktuell @
http://www.vaeter-aktuell.papaserver.de/un-kinderrechtekonvention/Geschichte-1930-bis-heute/1963-Heimkinder.htm,
wo es am Sat, 31 May 2003 12:29:20 +0200 von Alexander Markus Homes
dieser Webseite zur Verfügung gestellt wurde.
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Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 8. Februar 2005 ]
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Subindex Nr. 1
Ehemalige Heimkinder wollen nicht mit anderen verwechselt werden. Sie haben ihre eigene Webseite: Heimkinder-Ueberlebende.org @ www.heimkinder-Ueberlebende.org
Martin Mitchell – Fotos aus seiner Kindheit und Jugendzeit (chronologisch arrangiert – 1946-1964 – von unten aufwärts)
Die Leidensgeschichte des damalig staatenlosen Jugendlichen Martin Mitchell in westdeutscher “Fürsorgeerziehung” in den 1960er Jahren, geschildert und belegt an Hand von aktuellen Schriftstücken aus der “Fürsorgeerziehungsakte” damalig geführt von der Anstaltsleitung der Betheler Zweiganstalten Freistatt – Anstalt Freistatt im Wietingsmoor (Kreis Diepholz, Niedersachsen) – Teilanstalt der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel (bei Bielefeld, Nordrhein-Westfalen). ( Akte erhalten in Australien am 16. Mai 2006. )
Intensive Handarbeit im Moor in Anstalt Freistatt, damals – historische Bilder – ( im Oktober 1993 umbenannt in Diakonie Freistatt). Virtueller Rundgang durch das damalige Freistätter Wietingsmoor in Niedersachsen
Fürsorgeerziehung im Nationalsozialismus –"Bewahrung" und "erbbiologische Aussiebung" von Fürsorgezöglingen. Vermächtnis und Auswirkungen dieser Ideologien im Nachkriegsdeutschland und in der Bundesrepublik (1945 - 1985)
Fürsorgeerziehung im Dritten Reich – Werner Villinger, Chefarzt von Bethel, und seine Ideologien und Karriere in der Jugendfürsorge und Jugendpsychiatrie auch in West-Deutschland, nach 1945.
Ein weiterer Beweis für das was den Mächtigen weiterhin in Deutschland wichtig war sofort nach dem zweiten Weltkrieg, und ihnen auch weitergehend wichtig war in der Bundesrepublik Deutschland, nach 1949, besonders in der Fürsorgeerziehung. Ein Beispiel für die Kontinuität in der Sozialfürsorge: Helene Wessel
Zwangsverpflichtet im Vaterland! "ZWANGSARBEIT" – "ARBEITSDIENST" – "ARBEITSTHERAPIE" – "KEIN PFENNIG JOBS" – Fürsorgeerziehung, Jugendwohlfahrt und Arbeiterwohlfahrt und ihre Abarten in der Geschichte Deutschlands – hier ein Beispiel aus dem Dritten Reich – und ein Moor,Torfabbau und anstaltseigenes Torfwerk gehörten auch hier wieder mit dazu.
Geschlossene Unterbringung. Die Geschichte des geschlossenen Mädchenheims Feuerbergstraße in Hamburg-Altona. Fürsorgeerziehung unter dem Jugendwohlfahrtsgesetz: Weimarer Republik. Drittes Reich. Bundesrepublik (BRD).
Kinder und Jugendliche als Opfer in 'Erziehungsheimen' / Arbeitserziehungslagern / Arbeitszwangslagern
Damalige Erziehungsanstalten gleicher Art wie jahrzehntelang in Westdeutschland betrieben wurden, existierten auch in der Bundesrepublik Österreich. Ein Betroffener aus Österreich meldet sich zu Wort.
Die bisher verdrängte Geschichte der Heimerziehung in der Republik Österreich - Schwarze Pädagogik der Nachkriegszeit, genauso wie in der Bundesrepublik Deutschland. WANDERAUSSTELLUNG zur Geschichte der Heimerziehung in Österreich - Nachkriegszeit. Ein Heim Namens "WEGSCHEID", in Linz, Öber-Osterreich, wird vorgestellt: Ausstellungskatalogue: Michael John / Wolfgang Reder, "Wegscheid. Von der Korrektionsbaracke zur sozialpädagogischen Institution", Linz 2006, ISBN-10: 3-200-00657-9.
“Der unwerte Schatz” – Roman einer Kindheit – Vernichtung ‘unwerten’ Lebens. Roman von Tino Hemmann, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2005 – ISBN 3-938288-41-8
DVD 112 / 2005: "LEBENSUNWERT – Paul Brune – NS-Psychiatrie und ihre Folgen ca. 45 Min. Film plus 15 Min. ergänzendes Material – erhältlich vom Medienshop des Westfälischen Landesmedienzentrum – Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster.
Lebenswert – Lebensunwert – ERNST KLEE : "Deutsche Medizin im Dritten Reich" S. Fischer Verlag Frankfurt/M., Oktober 2001, ISBN 3-10-039310-4416. Rezension von dem Soziologen Dr. Robert Krieg (geb. 1949) selbst Autor und Regisseur:
Schutzbefohlene Heimkinder / Insassen Hinter Mauern : Ein Fallbeispiel – Der Leidensweg des Paul Brune
Paul Brune – Fallbeispiel – „Lebensunwert“ – Filmbiographie über die langen Schatten der Psychiatrie des 'Dritten Reiches', aber auch ihre dunkle Kontinuität in der Bundesrepublik bis fast in die Gegenwart – konzentriert sich hier auf die Situation in Einrichtungen der Provinz Westfalen in der Trägerschaft des Provinzialverbandes, Vorläufer des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
Paul Brune – “Lebensunwert” – Und wer sonst noch? – Eine späte Entschuldigung! NS-Ideologie im Dritten Reich und ihre Folgen – auch noch für lange Zeit danach. Beiträge, Erklärungen und Korrespondenz zu diesen Themen – aus dem Jahre 2003.
Gott und die Welt. - Einzelhaft und Zwangsarbeit – Fürsorgeerziehung in Deutschland [BRD] [50er, 60er, 70er und 80er Jahre] – im WDR Fernsehen, Sonntag 11.09.2005 um 16:25; Wiederholung, Dienstag 13.09.2005 um 10:15, (Länge 30 Min.).
WDR FERNSEHEN – Dokumention: "Lebensunwert" – Der Weg des Paul Brune
Zum Thema Antifaschismus: »Lebensunwert? - NS-Psychiatrie, Zwangssterilisierung und Widerstand« - Irrsinnige Ideology und ihre Langzeit Folgen im Nachkriegsdeutschland. - Herausgeber dieses Sachbuches, erstveröffentlicht in 2007, ist der Freundeskreis Paul Wulf. Erschienen im Graswurzel Verlag. ISBN 3-939045-05-5.
Ein VORWORT von Journalist, Filmmacher und Autor Robert Krieg zum Sachbuch »Lebensunwert? - NS-Psychiatrie, Zwangssterilisierung und Widerstand«
[ Heimerziehung – Zöglinge - Heimkinder ] Zwischen Disziplinierung und Integration – Westfälisches Institute für Regionalgeschichte – Landschaftsverband Westfalen-Lippe Münster – FORSCHUNGEN ZUR REGIONALGESCHICHTE – Markus Köster und Thomas Küster (Hg.) [ Anstaltserziehung – Fürsorgeerziehung – Weimarer Republik – Drittes Reich – Bundesrepublik ]
Dipl.-Päd. Wolfram Schäfer, Institut für Erziehungswissenschaft, Philipps-Universität Marburg: Fürsorgeerziehung und Jugendpsychiatrie im Nationalsozialismus Die erbbiologisch begründete Forderung nach der »Aussonderung Unerziehbarer« aus der Fürsorgeerziehung war von den führenden Vertretern der deutschen Jugendpsychiatrie bruchlos aus der Weimarer Republik über die NS-Diktatur in die Bundesrepublik tradiert worden. Die Auswirkungen auf die Gestaltung der Heimerziehung in der jungen Demokratie waren bekanntermaßen fatal.
Sieglinde WALTRAUD Jung’s Leidensgeschichte als Gefangene und unentlohnter Arbeitssklave der Rummelsberger Anstalten, im "Haus Weiher" (1965-1968) – (zugehörend zur Bayrischen Inneren Mission) – "Heim für 'schwererziehbare' Mädchen" – "Mädchenheim Weiher" (1938-1972) in Hersbruck, bei Nürnberg, eine Zweigstelle der Rummelsberger Anstalten, in Bayern, Bundesrepublik Deutschland – "Wirtschaftsunternehmen" im "Wirtschaftswunder BRD".
Ehemalige Heimkinder schildern »Schwere Schicksale im Bundestag«, Berichtet im Der Westen (Das Portal der WAZ Mediengruppe), 16.11.2007. Sabine Nölke: Der Petitionsausschuss des Bundestags befaßte sich erstmals im Dezember 2006 mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder.
»Die weggesperrten Kinder der Nachkriegszeit.« »Heimzöglinge der 50er und 60er Jahre haben ihr Schweigen gebrochen - Jetzt fordern sie eine Entschädigung.« Jürgen Potthoff berichtet im Der Westen (Das Portal der WAZ Mediengruppe), 20.11.2007.
Regina Eppert (Regina Page) mit Peter Wensierski vom SPIEGEL berichten über, und diskutieren, die damalige Heimerziehung der Nachkriegszeit (ca 1945-1979) in ihren Sachbüchern "Schläge im Namen der Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik" und "Der Alptraum meiner Kindheit und Jugend – Zwangseinweisung in deutsche Erziehungsheime" Berichtet @ westline – in Westfälische Nachrichten – 20. Oktober 2006, in einem Artikel mit der Überschrift "Lachen und Weinen strengstens verboten".
"Mädchenknast" – Dortmunder Vincenzheim – September 1977 – auch hier werden Heimkinder weitergehend gefangen gehalten und als unentlohnte Arbeitskräfte – Zwangsarbeiter – von der Katholischen Kirche von Deutschland ausgebeutet – hier in einer Waschanstalt / Großwäscherei der Paderborner Vinzentinerinnen.
Das damalige Vincenzheim (für Mädchen) - die heutige Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung "Vincenzheim Ausbildungsstätte" - in Dortmund lehnt den Vorwurf von damaligen Misshandlungen gegen ihre jugendlichen Heim-Insassen ab. Und auch Theo Breul, Abteilungsleiter beim Caritas-Verband in Paderborn, was das Salvator-Jugendheim in Hövelhof - das damalige Salvator-Kollege (für Jungens) - betrifft, weist alle Vorwürfe zurück.
Bundesrepublik Deutschland: Kinder alleinerziehenden Müttern entrissen und in konfessionelle Heime gesperrt, um christlich erzogen zu werden. Heimkinder wegen läppischer „Vergehen“ – nur bei Hinreichung einmal täglich von Wasser und Brot – in Isolationshaft gesperrt. Heimkinder-Ueberlebende überall in der Bundesrepublik Deutschland berichten von jahrelanger unentlohnter „Zwangsarbeit“ und schwerwiegenden Misshandlungen und Entwürdigungen – und sind noch heute davon traumatisiert.
Heimkinder-Überlebende brechen ihr Schweigen: Schläge und Quälereien von Kindern und Jugendlichen - "Unglaublich. " - "Niemand hat etwas davon gewußt." "Es kann doch nicht möglich sein. " - "Niemand [von den Heim-Insassen] hat sich beschwert. " - Es habe "allerdings keine regelmäßigen Kontrollen gegeben. " - Heute wird von den Verantwortlichen nur geleugnet, bagatellisiert, oder einfach völlig geschwiegen.
„Moorhof zur Hölle“ – Freistatt im Wietingsmoor in den 50er Jahren. Opfer über die damaligen Methoden in dieser Anstalt; berichtet mit Hilfe eines Zeitungsartikels der am 13.5.1999 im Weser-Kurier veröffentlicht wurde – das Jahr des 100. Jubiläumsfestes der Diakonie Freistatt.
Die wahre Geschichte der damaligen ANSTALT FREISTATT aufgedeckt und erstmalig im Internet veröffentlicht! ANSTALT FREISTATT, Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, ein privat-kirchliches Wirtschaftsunternehmen und Moorlager Arbeitserziehungslager / Arbeitszwangslager der Diakonie (1899-1991), das noch jahrzehntelang nach dem Zweiten Welt Krieg in der Bundesrepublik Deutschland angewendet wurde, wo 14 bis 21 Jahre alte “schwererziehbare” jugendliche deutsche Zwangsarbeiter systematisch getrimmt und auf das Schlimmste misshandelt wurden.
Das Wirtschaftsunternehmen der Torfgewinnungsgesellschaft im Bethel eigenen Wietingsmoor, im Areal der ANSTALT FREISTATT, im Hannoverschen, in der Bundesrepublik Deutschland, und dessen jugendlichen deutschen Zwangsarbeiter, im Vergleich zu den jugendlichen – und auch älteren – deutschen Zwangsarbeitern im BREMISCHEN TEUFELSMOOR, ein Wirschaftsunternehmen der „Turba“ Torfindustrie G.m.b.H, im Dritten Reich. Was war der Unterschied? Das ersterwähnte wurde (von 1899-1991) von der Diakonie betrieben, das andere (von 1934-1945) vom Staat.
Freistatt – Wirtschaftsunternehmen – Teil I Freistatt – Anstalt Freistatt – Diakonische Heime Freistatt – Diakonie Freistatt – Freistatt im Wietingsmoor – Betheler Zweiganstalten im Wietingsmoor – Arbeiterkolonie Freistatt – Arbeitsdienstlager Freistatt – Moorkolonie Freistatt – “Zwangsarbeitslager Freistatt” Was entspricht der Wahrheit, und was nicht?
Freistatt – Wirtschaftsunternehmen – Teil II Zweimalige Flucht eines jugendlichen Zwangsarbeiters aus Freistatt im Wietingsmoor HOLZNER, MICHAEL – TREIBJAGD – Die Geschichte des Benjamin Holberg – ein auf Fakten bassierender Roman über die Fürsorgeerziehung und ihre Folgen in der Bundesrepublik Deutschland. AUSZÜGE.
Tatorte schwerwiegender Misshandlung von Kindern und Jugendlichen im Bethel eigenen Freistatt im Wietingsmoor: Deckertau, Haus Neuwerk, Heimstatt, Moorburg, Moorhof, Moorhort, Moorpenison, Moorstatt, Wegwende, und Wietingshof.
Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor – Erziehungsziel “Arbeite und Bete!” – Stellungnahme dazu eines weiteren Betroffenen, Peter Remmers (vom 12.01.2006): “Freistätter Hölle!” – “Das Moor ist die Hölle!” – Fünf Jahre hatte er dort verbringen müssen! –
Mail (vom 16.02.2006) des heutigen Geschäftsführers der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick, an den ehemaligen Freistatt Insassen, Peter Remmers, worin der Herr Pastor die Ehrlichkeit des ehemaligen Zöglings in Frage stellt..
Ehemaliger Freistatt Insasse, Peter Remmers, am 16.02.2006, antwortete dem heutigen Geschäftsführer der Diakonie Freistatt, Pastor Wolfgang Tereick, auf dessen Anschuldigungen, vom 18.02.2006..
6. Stellungnahme von Pastor Wolfgang Tereick, Geschäftsführer Diakonie Freistatt, vom 04.03.2006 − in EVANGELISCHE WOCHENZEITUNG FÜR WESTFALEN UND LIPPE: UK "Unsere Kirche" − folgend der Veröffentlichung des Buches "Schläge im Namen des Herrn".
Der heute 61-jährige ehemalige Fürsorgezögling Willi Komnick erstmalig nach 40 Jahren, am 5. Mai 2006, besucht die heutige Diakonie Freistatt – damalige Anstalt Freistatt im Wietingsmoor, gelegen in einem riesigen Hochmoorgebiet zwischen Diepholz und Sulingen im Hannoverschen, in Niedersachsen – ein Ableger der „v. BodelschwinghschenAnstalten“ Bethel, bei Bielefeld, in Nordrhein-Westfalen – wo die damaligen jugendlichen Insassen systematisch misshandelt und ausgebeutet worden waren.
Warum habt ihr mich geschlagen?, fragen heute die ehemaligen Insassen, die damals in Anstalt Freistatt im Wietingsmoor, einem riesigen Hochmoorgebiet zwischen Diepholz und Sulingen im Hannoverschen, in Niedersachsen – einem Ableger der „v. BodelschwinghschenAnstalten“ Bethel, bei Bielefeld, in Nordrhein-Westfalen – systematisch misshandelt und ausgebeutet worden waren.
Während sich die Bundesrepublik Deutschland im Wirtschaftswunder befand, und begann Goldbarren in Manhatten Banken zu stapeln, wurden Kinder und Jugendliche im ganzen Land in Heimen und Anstalten meistens kirchlicher Trägerschaft auf das Schlimmste misshandelt, geknechtet und ausgebeutet, und dort nicht nur um ihre Kindheit und Jugendzeit gebracht, aber dort auch um ihre Löhne und ihre ihnen später zustehenden Rentenanteile betrogen.
Ehemaliges Heimkind Wolfgang Rosenkötter erzählt seine Geschichte: "Mein erster Tag in Freistatt" - [ Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt ] -
im SOZIALEXTRA. Zeitschrift für Soziale Arbeit und Sozialpolitik. Dezember 2006 (Seite 18). Auch im "SWR2Eckpunkt" hat Wolfgang Rosenkötter schon am 26. September 2006
unter dem Titel "Ich habe nur Angst gehabt" von seinen Erfahrungen berichtet. "Mein erster Tag in Freistatt" veröffentlicht auch auf dieser Webseite: Heimkinder-
ueberlebende.org mit freundlicher Erlaubnis von dem Autor,
Wolfgang Rosenkötter.
Im Heim [ Anstalt Freistatt in den 70er Jahren ]: Gewalt und Zwang weitergehend auf der Tagesordnung. Schwerarbeit ohne Entlohnung in Bethel eigenen Betrieben fortgesetzt. Verpachtung der Zöglinge auch an umliegende Bauerhöfe ohne dass ihrerseits, oder von Seiten der Mutter-Anstalt Bethel, Sozialversicherungsabgaben entrichtet werden.
Die schreckliche Seite der Kirche - SPIEGEL ARTIKEL vom 19.5.2003 - KIRCHE Unbarmherzige Schwestern
Schikanen überall, auch beim "Reichsarbeitsdienst" (RAD) 1940: Erfahrungsbericht eines Reicharbeitsdienstlers, Werner Mork (*1921), aus Kronach, aufgezeichnet Juli 2004
[ Nationalsozialistische Ideologie als Hilfe zur Erziehung – der Anfang des Endes. ]
Von der Fürsorgeerziehung zur Kinder- und Jugendhilfe. Vom Jugendwohlfahrtsgesetz zum Kinder- und Jugendhilfegesetz. Historischer Wandel der Hilfe zur Erziehung
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