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Kinderzwangsarbeit
in Deutschland!
Hilfe und
Anerkennung anderen leidenden Opfern von Kindesmisshandlung in allen
Formen...
Meldet
Euch, die Ihr in der "ANSTALT FREISTATT IM WIETINGSMOOR"
gewesen wart und dort geknechtet worden seit.
Diese Anstalt war
Teil der "v. BODELSCHWINGHSCHEN ANSTALTEN BETHEL" (im
Hannoverschen)
Eine Nachricht an alle die immer noch
nicht glauben, und auch an alle die es noch nicht wissen, daß
das von dem ich spreche, wirklich wahr ist, und ernst genommen werden
sollte, gebe ich bekannt: -
Kindesmisshandlung war in
Freistatt an der Tagesordnung für viele Jahrzehnte nach dem
Zweiten Weltkrieg (für Tausende von Kindern und Jugendlichen!);
aber darüber wollen die dafür Verantwortlichen nicht
sprechen. Ich, aber, will und werde davon sprechen:
-
DiakonieFreistatt.de.vu
@ www.freistatt.de.vu
(in Deutsch und Englisch mit vielen
Links).
Und ich, einer der Betroffenen, werde nicht aufhören
davon zu sprechen, und der ganzen Welt davon zu erzählen, bis
dieses diakonische Wirtschaftsunternehmen sich für ihr damaliges
Handeln in aller Öffentlichkeit verantwortlich zeigt und sich
dafür öffentlich entschuldigt – jedem Einzelnen ihrer
Opfer gegenüber.
»BETHEL« kennt genau, auch
beim Namen, jeden einzelnen Betroffenen
ihrer grossen Zahl von Opfern und wissen auch, wo diese zu finden
sind. Sie sind alle noch unter uns - und, viele von ihnen, leiden
schweigend weiter. Worauf wartet »BETHEL«? Warum muß
»BETHEL« erst von mir zu einer Stellungnahme aufgefordert
werden?
Die damaligen Vergehen »BETHELs« an ihren
Opfern wiegen noch schwerer, da es ja die »EVANGELISCHE KIRCHE«
und die »INNERE MISSION« gewesen waren, die solche
Vergehen gegen Kinder und Jugendliche gebilligt und unterstützt
haben, unter dem Motto: "Arbeite und Bete!", mit Religions-
und Kirchgangszwang und allem anderen heiligen und scheinheiligen
Drum und Dran.
Im Zusammenhang mit einer öffentlichen
Entschuldigung müssen »BETHEL« und die »EVANGELISCHE
KIRCHE« auch versuchen, den Schaden den sie mit ihrem damaligen
Verhalten und Pflichtvergessen den Kindern und Jugendlichen in ihrer
'Obhut' verursacht haben - und das weitergehende Leiden vieler ihrer
Opfer, für das sie weiterhin verantwortlich bleiben
- so weit wie irgend möglich, versuchen, wieder gut zu
machen.
45 Jahre mußten vergehen - und die
fremdländischen Zwangsarbeiter des Dritten Reiches mußten
warten - bevor ein Sprecher der Evangelischen Kirche Pfarrer Jürgen
Gohde (Präsident des Diakonischen Werkes der EKD sowie des
Europäischen Verbandes für Diakonie, Eurodiaconia),
öffentlich zu diesen Menschenvergehen Stellung nahm, und sagte,
"Indem diakonische Einrichtungen an dem nationalsozialistischen
System der Zwangsarbeit partizipierten und teilweise profitierten,
haben wir uns beteiligt an einem Unrechtssystem und sind damit
mitschuldig geworden an den zumeist jungen Menschen, denen durch
Zwang, Erniedrigung und Entmündigung Unrecht und Leid zugefügt
wurden. Zwangsarbeit ist mit der Würde der Menschen nicht
vereinbar." (Diakonie Korrespondenz 7/2000).
Und Dr.
Michael Häusler (Leiter des Archivs des Diakonischen Werkes der
EKD, Berlin), und Prof. Dr. Jochen-Christoph Kaiser (der Neuere
Kirchengeschichte an der Fakultät für Evangelische
Theologie der Philipps-Universität in Marburg lehrt und
Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats zur Diakoniegeschichte
des Diakonischen Werkes der EKD ist) äußerten sich auch
über die »Zwangsarbeit« der Nazizeit,
folgendermaßen, "[ . . . ] Das Unrecht, das Menschen, [ .
. . ] Minderheiten in Deutschland zugefügt wurde, klammert das
kirchliche und kirchennahe Umfeld nicht aus. [ . . . ] Kirche und
Innere Mission [ . . . ][machten sich zum Nutzen][ . . . ]
Zwangsarbeit, von der sie [ . . . ] profitierten und damit
mitverantwortlich für das Schicksal dieser Menschen wurden [ . .
. ]. (Diakonie Korrespondenz 7/2000).
Ich verbleibe in der
Hoffnung auf Versöhnung auch mit uns - den deutschen (und auch
manchen "heimatlosen" / "staatenlosen") Kindern
und Jugendlichen von damals (1945-1991[?]). Hoffentlich, brauchen wir
nicht ebenfalls 45 Jahre auf eine Entschuldigung und eine
Wiedergutmachung zu warten!
Herzlichst Ihr
Martin
Mitchell (Adelaide, Australien)
Postanschrift: Martin
Mitchell, P O Box 112, LONSDALE SA 5160,
AUSTRALIA
Erstveröffentlichung
auf dieser Webseite 17. Juni 2003
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Text darf ohne Veränderung von jedem kopiert, vervielfältigt
und auf jede Art weitergegeben werden.
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